Archiv für Februar 2014

19 Hausdurchsuchungen bei „Autonomen Nationalisten Göppingen“

Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) am heutigen Donnerstag mitteilten, wurden in den Landkreisen Göppingen, Esslingen und Rems-Murr-Kreis 19 Wohnungen mutmaßlicher Mitglieder der „Autonomen Nationalisten Göppingen“ durchsucht.

Quellen: Stuttgarter Zeitung

Drei mutmaßliche ehemalige KZ-Wachmänner in Baden-Württemberg verhaftet

Drei mutmaßliche ehemalige Wachmänner des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz wurden in Baden-Württemberg festgenommen. Die drei Männer im Alter von 88 bis 94 Jahren aus dem Enzkreis, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Raum Ludwigsburg befinden sich nun in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt mitteilten. Sie wurden ins Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg bei Ludwigsburg eingeliefert.

Quellen: Mittelbayerische Zeitung

Unbekannte sprühen Hakenkreuze

Einem Artikel der Stuttgarter Zeitung ist zu entnehmen, dass in der Nacht auf vergangenen Sonntag, den 16.02.2014, in der Innenstadt von Plochingen mehrere Hakenkreuze gesprüht wurden. Die Polizei schließt derzeit einen politischen Hintergrund aus.

Quellen: Stuttgarter Zeitung

Göppingen: Naziaufmärsche bis 2020 angemeldet

Einem Artikel der Südwestpresse ist zu entnehmen, dass der nächste Neonaziaufmarsch für den 11.Oktober 2014 angemeldet ist. Anmeldungen für jährliche Neonazi-Aufmärsche liegen bis 2020 vor. Die Stadt Göppingen plant für diese Termine unter anderem voraussichtlich „Leistungsschauen“ der Fahrzeuge des Betriebshofes auf dem Marktplatz, der somit von den Nazis nicht genutzt werden kann.

Quellen: Südwest Presse

Zentralrat der Sinti und Roma zeigt baden-württembergische Polizeimitarbeiter an

Wegen diskriminierender Aktenvermerke im Zuge der NSU-Ermittlungen hat der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, Anzeige gegen baden-württembergische Polizeimitarbeiter erstattet.

Quellen: Donaukurier

Erneute Störaufforderungen im Internet gegen Schulveranstaltung

Im Internet wurde gegen eine Veranstaltung gegen Rechts mobilisiert, die vergangenen Freitag an einer Schule in Brackenheim stattgefunden hat. Anlass der Störungsversuche war der Titel „…gegen Rechts“, der von PI-News als „linke Propagandaveranstaltung“ skandalisiert wurde. Der Vortrag lief gut besucht und störungsfrei ab. Doch auf PI-News wurden erneut die Kontaktdaten einer Schule gepostet (ähnlich zum Fall in Stuttgart vor einigen Wochen, wir berichteten) mit dem Hinweis, diese zu unter Druck zu setzen. Diese Strategie der Einschüchterung durch zahlreiche E-Mails, Telefonanrufe setzt auf ein autoritäres Unterdrücken von Positionen, die dem eigenen rechtspopulistischen Weltbild nicht genehm sind.