Archiv für Januar 2014

Homphobe Demonstration in Stuttgart am 01.02.214 geplant

Eine Initiative „Besorgte Eltern Baden-Württemberg“ hat zu einer Demonstration gegen den von der grün-roten Landesregierung geplanten Bildungsplan aufgerufen, der ab 2015 fächerübergreifend Schüler_innen einen „vorurteilsfreien Umgang mit der eigenen und anderen sexuellen Identitäten“ ermöglichen soll. Die Demonstration soll um 14 Uhr am Schlossplatz starten und zum Staatstheater ziehen.

Quellen: queer.de

Baden-Württemberg: 216 ungeklärte Tötungsdelikte mit möglichem rechtem Tatmotiv

Das Bundeskriminalamt hat 3.300 ungeklärte Tötungsdelikte auf ein mögliches extrem rechtes Tatmotiv hin überprüft. Davon wurden 749 Fälle zur Revision an die Bundesländer gegeben. 609 Fälle sind nun auch von den Ländern als relevant eingestuft worden, davon alleine 216 in Baden-Württemberg.

Quellen: migration-info.de

Homophob bzw. heterosexistisch motivierte Onlinepetition gegen Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg

Aus der TAZ: „‚Akzeptanz sexueller Vielfalt‘ sollen Kinder in Baden-Württemberg künftig in der Schule vermittelt bekommen. So steht es im Bildungsplan 2015, der momentan entwickelt wird. Gegen das Vorhaben ziehen konservative Kräfte ins Feld. Wortführer ist der Realschullehrer Gabriel Stängle aus dem Schwarzwald. Er fürchtet, dass die Schule zum „Aktionsfeld von LSBTTIQ-Vertretern“ wird, und hat eine Onlinepetition gegen den Bildungsplan gestartet.“

Quellen: die tageszeitung

Rassistische Parolen am „Möhringer Wegekreuz“ -Polizei sucht „unbekannte ältere Männer“

Aus der Stuttgarter Zeitung vom 20.12.2013 (leider jetzt erst von uns online gestellt): „Die Polizei sucht nach zwei unbekannten Männern, die ein Wegekreuz an der Rembrandtstraße in Stuttgart-Möhringen in diesem Jahr immer wieder mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert haben. Bereits im Frühjahr waren die Schmierereien aufgefallen, daraufhin wurde eine Überwachungskamera installiert. Diese machte Bilder von den zwei älteren Männern, die am 10. Dezember das Schild erneut verunstalteten. Wer Hinweise zu den Männern geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/8990-3400 bei der Polizei zu melden.“

Quellen: Stuttgarter Zeitung

Stuttgart-Feuerbach: Anwohner_innen protestieren gegen Unterkunft für Menschen, die nach Deutschland geflohen sind

Im Februar wird der Gemeinderat beschließen, wo in Stuttgart-Feuerbach von der zweiten Jahreshälfte an bis zu 200 Menschen untergebracht werden, die in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt haben. Sollte die Wahl auf den Standort Hattenbühl fallen, muss sich die Stadt wohl auf zahlreichen Widerstand einstellen. Eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern warnt bereits vor „Konflikten“ und befürchtet eine „Ghettoisierung“. Wilkommen im Jahr 2014, willkommen in Deutschland, wo man Menschen in Not immer gerne hilft.

Quellen: Stuttgarter Nachrichten